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Gastbeitrag von Claudine Gsponer: Behind the scenes bei der Tierlihilfe. So läuft die Vermittlung von Katzen bei der Tierlihilfe ab





„Die Katze sollte auf keinen Fall ins Tierheim kommen“, hören oder lesen wir sehr oft. Warum besteht die Meinung, dass Tierheime schlecht sind? Wissen die Menschen, wie Tierheime heutzutage ausgestattet sind und wie die Arbeit dort abläuft? Haben sie schon einmal ein Tierheim besucht?


Es gibt immer wieder Situationen, in denen Privatpersonen ein neues Zuhause für eine Katze suchen. Ihre Absicht ist gut, denn sie möchten der Katze das Tierheim „ersparen“. Aber ist das wirklich im besten Interesse der Katze? Was passiert, wenn der neue Platz nicht geeignet ist? Die Katze könnte schnell zu einem „Wanderpokal“ werden. Das hilft keiner Katze, denn Katzen wünschen sich ein sicheres und vertrauensvolles Zuhause.

Wir raten übrigens davon ab, Katzen privat zu vermitteln, sei es, eine Katze privat abzugeben oder von privat zu adoptieren. Oft wird versucht, eine kranke oder unsaubere Katze auf diese Weise loszuwerden. Das ist unfair gegenüber der Katze.


Wenn wir von der Tierlihilfe eine Katze aufnehmen, wird immer ein Tierarzt aufgesucht. Wir möchten sicherstellen, dass die Katze gesund ist, und falls nicht, wird sie behandelt. Oft müssen beispielsweise die Zähne von Verzichtskatzen saniert werden, bevor sie weitervermittelt werden können. Bei unsauberen Tieren setzen wir alles daran, die Ursache herauszufinden. Keine Katze wird ohne Grund unsauber. Es können gesundheitliche oder psychische Gründe vorliegen. Uns ist es wichtig, gesunde Katzen weiterzuvermitteln. Falls das nicht möglich ist, informieren wir die Adoptanten transparent über den Zustand der Katze und halten alles im Vertrag fest. Es ist uns auch wichtig, dass Adoptanten uns jederzeit kontaktieren dürfen, wenn sie Fragen oder Probleme haben.


Der hoffentlich kurze Aufenthalt bei uns ermöglicht es uns, uns ein Bild vom Charakter und den Bedürfnissen der Katze zu machen. Möchte sie lieber alleine sein oder hätte sie gerne Gesellschaft? Falls sie Gesellschaft möchte, wie sollte die andere Katze sein? Ruhig oder dominant? Möchte die Katze viel Freiraum oder verbringt sie gerne Zeit mit Menschen? Das sind einige der Punkte, die wir herausfinden und bei einer Vermittlung berücksichtigen, um hoffentlich das perfekte Zuhause für die Katze zu finden.

In unseren Tierschutzverträgen steht, dass die Katze nicht weitervermittelt werden darf. Wenn die Katze nicht mehr bei ihren Adoptanten bleiben kann, kommt sie zu uns zurück. Das gilt auch, wenn beispielsweise die Integration mit einer bereits vorhandenen Katze nicht funktioniert. Was passiert, wenn die Katze von Privatpersonen übernommen wurde? Oft sind diese nicht bereit, die Katze wieder aufzunehmen, und sie könnte schnell zu einem „Wanderpokal“ werden.


Die Katzenzimmer bei uns sind katzenfreundlich und mit viel Liebe eingerichtet (Fotos finden Sie auf unserer Homepage www.tierlihilfe.ch). So oft wie möglich beschäftigen wir uns auch mit unseren Schützlingen. Wir können mit Überzeugung sagen, dass es ihnen hier sehr gut geht und es ihnen an nichts fehlt. Dennoch gibt es nichts Schöneres als ein dauerhaftes Zuhause mit viel Liebe. Genau das ist unser Ziel für unsere Schützlinge.



Wenn Sie den Satz hören „Die Katze soll auf keinen Fall ins Tierheim“, laden Sie die Personen ein, unsere Homepage zu besuchen, uns anzurufen oder bringen Sie die oben genannten Argumente ein.


Auf Voranmeldung ist auch ein persönlicher Besuch bei uns möglich.


Wem würde ich Besserfresser besonders empfehlen?

Ich würde Besserfresser allen unseren Adoptanten weiterempfehlen und an Katzenbesitzer die Wert auf hochwertige Tiernahrung legen.


Das sind meine drei Lieblingsprodukte von Besserfresser:

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