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Weshalb wir von Futter mit einer geschlossenen Deklaration abraten.

Eine geschlossene Deklaration unterscheidet sich im Kern dadurch, dass vor allem unklare und schwammige Begriffe wie 'tierische Nebenerzeugnisse' oder 'Getreide und pflanzliche Nebenerzeugnisse' verwendet werden.

Eine offene Deklaration hingegen ist transparent, detailliert und gibt genau an wie viel Prozent von der jeweiligen Zutat im Futter enthalten ist.


Um die Zusammensetzung etwas zu beschönigen, wird nicht selten viel Kosmetik bei der Deklaration betrieben.

Eine Zutat, welche bei der Deklaration eines Produktes an erster Stelle steht, muss nicht zwingend den höchsten Anteil im Produkt haben. Denn eine Zutat kann bei der Deklaration in alle ihre Bestandteile aufgeschlüsselt werden, bis dann die gewünschte Zutat den grössten Anteil ausmacht und so ganz am Anfang der Deklaration stehen kann.

Beispiel: Erbsenstärke, Erbsenfasern, Getrocknete Kartoffeln, Kartoffeleiweiss, Kartoffelstärke, Kartoffelpüreepulver etc.


Zudem muss ein Produkt nur 4% von einer Zutat enthalten, um das Produkt nach der Zutat zu benennen zu dürfen.


Hier ein Beispiel:

Nassfutter für Hunde mit Huhn

Zusammensetzung: Schwein, Mais, Cellulose, Reis, Huhn (4%), usw.


Die Zutat Huhn muss nur zu 4% in der Rezeptur vorhanden sein um das Produkt danach benennen zu dürfen. Auch hier kann es sein, dass von hochwertigem Hühnerfleisch nicht viel vorhanden ist denn es wird als Huhn und nicht Hühnerfleisch deklariert.


Diese Tatsache ist sehr irreführend für den Kunden. Denn der Kunde glaubt, seinem geliebten Vierbeiner ein Menü mit Huhn zu füttern. Aber eigentlich wird Schwein mit ganz wenig Huhn und vielem anderen verfüttert.


Jetzt seid ihr an der Reihe!

Schaut einmal bei eurem Futter, wie die Deklaration aussieht.



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